AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§1 Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Rechtsgeschäfte gegenüber Verbrauchern und Unternehmen (nachfolgend Vertragspartnerin – unabhängig vom Geschlecht) mit der Coach (nachfolgend Anbieterin)
Chenxi Zhao
c/o 105 VIERTEL Impact Hub GmbH
Gänsemarkt 33
20354 Hamburg
Abweichende oder ergänzende Bedingungen der Vertragspartnerin bedürfen ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung.
§2 Ablauf des Prozesses
Zum Start eines Prozesses werden die relevanten Themenbereiche sowie mögliche Zielsetzungen für den geplanten Verlauf erfasst und bei Bedarf weiter präzisiert.
An dieser Klärung der Themen und Ziele ist die Vertragspartnerin und gegebenenfalls Vertreterinnen derjenigen Organisation beteiligt, in der die Dienstleistung stattfindet.
Ändern sich im Verlauf des Prozesses die zur Dienstleistung anstehenden Themen gegenüber den ursprünglich vereinbarten Schwerpunkten, entscheidet die Anbieterin in Abstimmung mit der Vertragspartnerin, ob diese neuen Aspekte innerhalb der bestehenden Vereinbarung bearbeitet werden können oder ob eine erneute Verständigung über die Themenfelder mit den übrigen Kontraktpartnerinnen – falls vorhanden – erforderlich ist.
Entsprechendes gilt für eine gegebenenfalls notwendige Anpassung der vereinbarten Zielsetzungen.
§3 Vertragsgegenstand / Leistungsbeschreibung
Vertragsgegenstand sind Leistungen im Bereich: a) 1:1-Coaching, b) Workshops, c) Coaching-Programme mit 1:1- und Gruppenformaten, d) Sonderformate/-Angebote.
Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, erfolgen alle Dienstleistungen online per Videocall und ggf. mit weiteren digitalen Tools.
Die Anbieterin erbringt die Leistungen nach aktuellem Stand der fachlichen Erkenntnisse und nach bestem Wissen und Gewissen. Ein bestimmter Erfolg wird nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart.
§4 Vertragsschluss & Widerrufsrecht
Angebote der Anbieterin sind freibleibend. Der Vertrag kommt durch Annahme des Angebots schriftlich oder in Textform (z. B. E-Mail) zustande, sofern gesetzlich nichts anderes vorgeschrieben ist.
Widerrufsrecht für Privatperson/Verbraucher*innen: 14 Tage ab Vertragsschluss; bei Sessions innerhalb 24h vor Start erlischt es.
§5 Preise, Zahlung, Fälligkeit, Verzug
Es gelten die im Angebot oder Vertrag genannten Preise. Für Privatpersonen sind die Preise inklusive Umsatzsteuer, für Unternehmen zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Vertragspartnerin zahlt innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum, jedoch spätestens 24 Stunden vor Leistungsbeginn und bei Programme und Paketen Vorauszahlung, ohne Abzug.
Bei Abweichung vom vereinbarten Format/Ort (z. B. Präsenz statt online) trägt die Vertragspartnerin die Mehrkosten (z. B. Übernachtung, Fahrtkosten).
Bei Zahlungsverzug kann die Anbieterin fortlaufende Leistungen bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aussetzen. Die Vertragspartnerin befindet sich im Zahlungsverzug, sobald eine Mahnung ergeht oder gesetzliche Verzugszinsen greifen.
Zahlungsverzug oder -störungen ermächtigen die Anbieterin zum Rücktritt vom Vertrag sowie zur Forderung von Schadensersatz wegen Nichterfüllung. Aufrechnungen der Vertragspartnerin sind nur mit unstreitigen oder rechtskräftigen Gegenforderungen zulässig.
§6 Leistungsdurchführung, Termine, Ausfallkosten, Kündigung, Rücktritt
Termine für Dienstleistungen sind entweder festgelegt (z. B. bei Gruppenformate wie Workshops) oder werden individuell abgestimmt. Vereinbarte Termine binden; Absagen oder Verschiebungen durch die Vertragspartnerin sind schriftlich möglich.
Bei Absage oder Verschiebung durch die Vertragspartnerin gelten folgende Pauschalen, sofern nicht anders vereinbart:
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Bis 7 Tage vor Termin: 0% des Honorars.
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Bis 2 Werktage vor Termin: 50%.
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Weniger als 2 Werktage vor Termin (inkl. No-Show): 100%.
Verschiebung nur bei freier Kapazität möglich.
Wird ein Termin auf Wunsch der Vertragspartnerin verschoben, trägt sie sonstigen damit verbundene Kosten (z. B. Reisekosten).
Gruppentermine in Coaching-Programmen und Workshops finden wie geplant statt; bei Absage oder Nicht-Erscheinen gibt es keine Rückerstattung, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
Sollte die Anbieterin einen Termin absagen, informiert sie die Vertragspartnerin umgehend; eine Honorarabrechnung entfällt dann. Ersatztermin wird angeboten.
Laufende Programme kündbar mit 14 Tagen Frist zum Monatsende. Für bis zum Kündigungszeitpunkt erbrachte Leistungen bleibt Honorar geschuldet. Rückerstattung für Restzeitraum entfällt (vorbehaltlich gesetzlichen Widerrufsrechts).
Bei Paketbuchungen (3/6/10 Std.) kann die Vertragspartnerin bis Ende der 2. Sitzung ohne Angabe von Gründen zurücktreten. Abrechnung erfolgt nur für durchgeführte Sitzungen (Einzelsatz); vorausgezahltes Honorar wird innerhalb 14 Tagen erstattet.
Der Coach kann nur aus wichtigem Grund (z. B. grobe Vertragsverletzung der Vertragspartnerin) zurücktreten; anteilige Rückerstattung analog.
Ungenutzte Sitzungen bleiben 12 Monate gültig ab Kaufdatum des Pakets und verfallen danach ohne Rückerstattung oder Verlängerung.
§7 Mitwirkungsrechte und -pflichten der Vertragspartnerin
Die Vertragspartnerin (Privatperson oder Unternehmen, das Mitarbeitende zu Coaching oder Programmen schickt) stellt bei Bedarf alle erforderlichen Voraussetzungen bereit, wie stabile Internetverbindung und Hardware (z. B. Webcam und Mikrofon), relevante Informationen sowie Unterlagen oder Analysen. In Workshops, Coachings und Programmen nimmt sie/die Teilnehmenden aktiv teil und fördert die Durchführung. Versäumt die Vertragspartnerin diese Pflichten, können der Anbieterin entstehende Mehrkosten abgerechnet werden.
§8 Gewährleistung und Mängelansprüche
Es besteht keine Gewährleistung für eine bestimmte Beschaffenheit oder einen Erfolg der Coaching-Leistung. Bei berechtigten Mängeln (z. B. fehlende vereinbarte Inhalte) hat die Vertragspartnerin zunächst Anspruch auf Nachbesserung oder Nacherfüllung. Scheitert diese zumutbar, kann die Vertragspartnerin Schadensersatz, Rücktritt oder Minderung verlangen. Unberechtigte Abwehr von Leistungen löst keine Ansprüche aus. Die Vertragspartnerin haftet nicht für Nacherfüllungskosten, es sei denn, diese sind vertraglich vereinbart.
§9 Haftung, Haftungsausschluss und Verjährung
Die Angebote verstehen sich als ressourcen- und lösungsorientierte Begleitung auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden, Klarheit und Entwicklung. Sie ersetzen weder eine medizinische noch eine psychotherapeutische Behandlung und beinhalten keine Diagnosen oder Heilversprechen. Ziel ist die Stärkung eigener Kompetenzen und Handlungsspielräume – medizinische Anliegen gehören zu Fachpersonen.
Die Verantwortung für Gesundheit und Entwicklung bleibt bei der Vertragspartnerin/Teilnehmende; bei Bedarf ergänzend therapeutische Unterstützung empfohlen. Die Vertragspartnerin/Teilnehmenden tragen volle Verantwortung für ihre Entscheidungen, Handlungen und deren Folgen – auch außerhalb der Sessions.
Die Haftung der Anbieterin richtet sich nach gesetzlichen Bestimmungen. Sofern zulässig, haftet sie bei leichter Fahrlässigkeit nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf vorhersehbaren Schaden. Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit rechtlich möglich.
Verjährung von Ansprüchen erfolgt gesetzlich, andernfalls innerhalb eines Jahres aus dem Vertrag.
§10 Verschwiegenheit, Datenschutz
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Geschäfts- und Parteigeheimnisse sowie vertraulichen Informationen geheim zu halten und Dritten nicht zugänglich zu machen.
Zur Verarbeitung personenbezogener Daten der Vertragspartnerin/Teilnehmenden gilt die separate Datenschutzerklärung, die den gesetzlichen Anforderungen der DSGVO entspricht.
§11 Nutzungsrechte an Arbeitsergebnissen & Unterlagen
Materialien, Konzepte und Arbeitsergebnisse der Anbieterin bleiben deren Eigentum, sofern nicht anders vereinbart.
Die Vertragspartnerin erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die vertraglich vereinbarte Verwendung der Arbeitsergebnisse und Unterlagen. Die Weitergabe, Veröffentlichung oder Nutzung der Inhalte bedarf der Zustimmung der Anbieterin.
§12 Schlussbestimmungen
Sollte eine Regelung dieser AGB ungültig sein oder werden, bleibt der Rest unverändert gültig. Die ungültige Regel gilt dann so weit wie möglich so, wie es dem ursprünglichen Sinn am nächsten kommt (salvatorische Klausel). Änderungen oder Ergänzungen brauchen die Schriftform. Es gilt nur deutsches Recht (ohne UN-Kaufrecht). Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz der Anbieterin.