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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§1 Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über 1:1-Coaching, Workshops, Coaching-Programme und sonstige ausdrücklich vereinbarte Coaching- und Trainingsleistungen zwischen Chenxi Zhao (Anbieterin) und der jeweiligen Kundin bzw. dem jeweiligen Kunden (Vertragspartner).

Chenxi Zhao
Seehofallee 3
22177 Hamburg

info@chenxi-zhao.de

Die AGB gelten gegenüber Verbrauchern und Unternehmern. Für Verbraucher gelten zwingende gesetzliche Verbraucherschutzvorschriften, insbesondere gesetzliche Widerrufsrechte, vorrangig. Bei Beauftragung durch ein Unternehmen ist ausschließlich das beauftragende Unternehmen Vertragspartner; Mitarbeitende und Teilnehmende werden durch ihre Teilnahme nicht selbst Vertragspartner.

§2 Unverbindliches Kennenlerngespräch

Ein kostenloses und unverbindliches Kennenlerngespräch begründet keinen Coachingvertrag und keine Verpflichtung zur späteren Beauftragung. Ein Vertrag kommt erst nach Übersendung eines konkreten Angebots und dessen Annahme nach § 4 zustande.

§3 Leistungsumfang und Vertragsgegenstand

Vertragsgegenstand sind ausschließlich die im jeweiligen Angebot beschriebenen Leistungen, insbesondere:

  • 1:1-Coaching;

  • Workshops;

  • Coaching-Programme mit 1:1- und Gruppenformaten;

  • sonstige Sonderformate, soweit sie im Angebot konkret beschrieben sind.

 

Sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist, finden die Leistungen online per Videokonferenz und gegebenenfalls unter Nutzung weiterer digitaler Tools statt. Präsenzleistungen, Reisezeiten und Reisekosten bedürfen einer ausdrücklichen Vereinbarung.

Die Anbieterin erbringt die vereinbarten Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen sowie nach dem bei Vertragsschluss anerkannten fachlichen Standard. Ein bestimmter persönlicher, beruflicher, wirtschaftlicher oder sonstiger Erfolg wird nicht geschuldet, sofern er nicht ausdrücklich als konkrete Leistung vereinbart wurde.

§4 Angebot und Vertragsschluss

Die Anbieterin unterbreitet ein konkretes Angebot mit Leistungsumfang, Zeitraum bzw. Terminen, Honorar, Zahlungsbedingungen und gegebenenfalls weiteren besonderen Bedingungen. Das Angebot kann innerhalb der im Angebot genannten Frist in Textform, insbesondere per E-Mail, angenommen werden.

Mit Zugang der eindeutigen Annahmeerklärung kommt der Vertrag zustande, sofern das Angebot nichts anderes bestimmt. AGB, Widerrufsbelehrung und gegebenenfalls Muster-Widerrufsformular werden Verbrauchern vor Annahme in speicherbarer Form übermittelt.

§5 Widerrufsrecht

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der vor Vertragsschluss übermittelten Widerrufsbelehrung. Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben von Regelungen zu Absagen, Kündigung, Rücktritt oder Stornopauschalen unberührt.

Ein vorzeitiger Leistungsbeginn während der Widerrufsfrist erfolgt nur auf ausdrückliches Verlangen und nach den gesetzlichen Hinweisen. Beginnt die Anbieterin auf ausdrückliches Verlangen der Verbraucherin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Dienstleistung, kann die Verbraucherin bei einem Widerruf Wertersatz für den bis dahin erbrachten Teil der Dienstleistung schulden, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

§6 Preise, Zahlung, Fälligkeit, Verzug

Es gelten die im Angebot oder Vertrag genannten Preise. Für Privatpersonen sind die Preise inklusive Umsatzsteuer, für Unternehmen zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Vertragspartnerin zahlt innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum, jedoch spätestens 24 Stunden vor Leistungsbeginn und bei Programme und Paketen Vorauszahlung, ohne Abzug.

Bei Abweichung vom vereinbarten Format/Ort (z. B. Präsenz statt online) trägt die Vertragspartnerin die Mehrkosten (z. B. Übernachtung, Fahrtkosten).

Bei Zahlungsverzug kann die Anbieterin fortlaufende Leistungen bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aussetzen. Die Vertragspartnerin befindet sich im Zahlungsverzug, sobald eine Mahnung ergeht oder gesetzliche Verzugszinsen greifen.
Zahlungsverzug oder -störungen ermächtigen die Anbieterin zum Rücktritt vom Vertrag sowie zur Forderung von Schadensersatz wegen Nichterfüllung. Aufrechnungen der Vertragspartnerin sind nur mit unstreitigen oder rechtskräftigen Gegenforderungen zulässig.

§7 Leistungsdurchführung, Termine, Ausfallkosten, Kündigung, Rücktritt

Termine für Dienstleistungen sind entweder festgelegt (z. B. bei Gruppenformate wie Workshops) oder werden individuell abgestimmt. Vereinbarte Termine binden; Absagen oder Verschiebungen durch die Vertragspartnerin sind schriftlich möglich.

Bei Absage oder Verschiebung durch die Vertragspartnerin gelten folgende Pauschalen, sofern nicht anders vereinbart:

  • Bis 7 Tage vor Termin: 0% des Honorars.

  • Bis 2 Werktage vor Termin: 50%.

  • Weniger als 2 Werktage vor Termin (inkl. No-Show): 100%.
    Verschiebung nur bei freier Kapazität möglich.

Wird ein Termin auf Wunsch der Vertragspartnerin verschoben, trägt sie sonstigen damit verbundene Kosten (z. B. Reisekosten).

Gruppentermine in Coaching-Programmen und Workshops finden wie geplant statt; bei Absage oder Nicht-Erscheinen gibt es keine Rückerstattung, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

Sollte die Anbieterin einen Termin absagen, informiert sie die Vertragspartnerin umgehend; eine Honorarabrechnung entfällt dann. Ersatztermin wird angeboten.

Laufende Programme kündbar mit 14 Tagen Frist zum Monatsende. Für bis zum Kündigungszeitpunkt erbrachte Leistungen bleibt Honorar geschuldet. Rückerstattung für Restzeitraum entfällt (vorbehaltlich gesetzlichen Widerrufsrechts).

Bei Paketbuchungen (3/6/10 Std.) kann die Vertragspartnerin bis Ende der 2. Sitzung ohne Angabe von Gründen zurücktreten. Abrechnung erfolgt nur für durchgeführte Sitzungen (Einzelsatz); vorausgezahltes Honorar wird innerhalb 14 Tagen erstattet.

Der Coach kann nur aus wichtigem Grund (z. B. grobe Vertragsverletzung der Vertragspartnerin) zurücktreten; anteilige Rückerstattung analog.

Ungenutzte Sitzungen bleiben 24 Monate gültig ab Kaufdatum des Pakets und verfallen danach ohne Rückerstattung oder Verlängerung.

§8 Mitwirkungsrechte und -pflichten der Vertragspartnerin

Die Vertragspartnerin (Privatperson oder Unternehmen, das Mitarbeitende zu Coaching oder Programmen schickt) stellt bei Bedarf alle erforderlichen Voraussetzungen bereit, wie stabile Internetverbindung und Hardware (z. B. Webcam und Mikrofon), relevante Informationen sowie Unterlagen oder Analysen. In Workshops, Coachings und Programmen nimmt sie/die Teilnehmenden aktiv teil und fördert die Durchführung. Versäumt die Vertragspartnerin diese Pflichten, können der Anbieterin entstehende Mehrkosten abgerechnet werden.

§9 Gewährleistung und Mängelansprüche

Es besteht keine Gewährleistung für eine bestimmte Beschaffenheit oder einen Erfolg der Coaching-Leistung. Bei berechtigten Mängeln (z. B. fehlende vereinbarte Inhalte) hat die Vertragspartnerin zunächst Anspruch auf Nachbesserung oder Nacherfüllung. Scheitert diese zumutbar, kann die Vertragspartnerin Schadensersatz, Rücktritt oder Minderung verlangen. Unberechtigte Abwehr von Leistungen löst keine Ansprüche aus. Die Vertragspartnerin haftet nicht für Nacherfüllungskosten, es sei denn, diese sind vertraglich vereinbart.

§10 Haftung, Haftungsausschluss und Verjährung

Die Angebote verstehen sich als ressourcen- und lösungsorientierte Begleitung auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden, Klarheit und Entwicklung. Sie ersetzen weder eine medizinische noch eine psychotherapeutische Behandlung und beinhalten keine Diagnosen oder Heilversprechen. Ziel ist die Stärkung eigener Kompetenzen und Handlungsspielräume – medizinische Anliegen gehören zu Fachpersonen.

Die Verantwortung für Gesundheit und Entwicklung bleibt bei der Vertragspartnerin/Teilnehmende; bei Bedarf ergänzend therapeutische Unterstützung empfohlen. Die Vertragspartnerin/Teilnehmenden tragen volle Verantwortung für ihre Entscheidungen, Handlungen und deren Folgen – auch außerhalb der Sessions.

Die Haftung der Anbieterin richtet sich nach gesetzlichen Bestimmungen. Sofern zulässig, haftet sie bei leichter Fahrlässigkeit nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf vorhersehbaren Schaden. Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit rechtlich möglich.

Verjährung von Ansprüchen erfolgt gesetzlich, andernfalls innerhalb eines Jahres aus dem Vertrag.

§11 Verschwiegenheit, Datenschutz

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Geschäfts- und Parteigeheimnisse sowie vertraulichen Informationen geheim zu halten und Dritten nicht zugänglich zu machen.

Zur Verarbeitung personenbezogener Daten der Vertragspartnerin/Teilnehmenden gilt die separate Datenschutzerklärung, die den gesetzlichen Anforderungen der DSGVO entspricht.

§12 Nutzungsrechte an Arbeitsergebnissen & Unterlagen

Materialien, Konzepte und Arbeitsergebnisse der Anbieterin bleiben deren Eigentum, sofern nicht anders vereinbart.

Die Vertragspartnerin erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die vertraglich vereinbarte Verwendung der Arbeitsergebnisse und Unterlagen. Die Weitergabe, Veröffentlichung oder Nutzung der Inhalte bedarf der Zustimmung der Anbieterin.

§13 Schlussbestimmungen

Sollte eine Regelung dieser AGB ungültig sein oder werden, bleibt der Rest unverändert gültig. Die ungültige Regel gilt dann so weit wie möglich so, wie es dem ursprünglichen Sinn am nächsten kommt (salvatorische Klausel). Änderungen oder Ergänzungen brauchen die Schriftform. Es gilt nur deutsches Recht (ohne UN-Kaufrecht). Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz der Anbieterin.

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